Junge Union und Kaufland sorgen für kleine Freuden in Zeiten von Corona

Das Kaufland Zimmern und die Junge Union haben den von der Corona-Pandemie besonders stark betroffenen Menschen in Zimmern mit Ostergeschenken eine Freude bereitet. Die Junge Union bietet für die Einwohner der Gemeinde Zimmern, welche zur sogenannten Risikogruppe gehören, die Erledigung von alltäglichen Aufgaben an. Das Kaufland Zimmern unterstützte dies, indem sie für die betroffenen Menschen eine kleines Ostergeschenk bereitstellte. Darüber hinaus verteilte die Junge Union die Naschereien an alle Bewohner und Pfleger des Altenzentrums in Zimmern. Auch für die jüngsten Einwohner der Gemeinde wurden kleine Geschenke in Form von Spielzeug bei den Erzieherinnen der kommunalen Kindergärten hinterlegt. Die verspäteten Ostergeschenke werden an die Kinder nach Wiedereröffnung der Kindergärten verteilt. Der Vorsitzende der Jungen Union Marcel Kammerer hofft, dass die kleinen Ostergeschenke den Menschen, welche besonders von der Krisensituation betroffen sind, ein wenig Hoffnung und Kraft schenken. Die Junge Union bedankt sich herzlich bei allen Helfern, welche die Nachbarschaftshilfe ermöglichen und bei dem Kaufland Zimmern, welches die Ostergeschenke spendete.


Am 01.03 fand die Jahreshauptversammlung der Jungen Union Zimmern statt. Zu diesem konnte der Vorsitzende Marcel Kammerer zahlreiche Mitglieder begrüßen. In den Berichten des Vorstandes wurde deutlich, dass die Junge Union auf ein in allen Bereichen erfolgreiches Jahr zurückblicken kann. Nachdem zu Beginn des Jahres mit Hilfe eines Neumitgliederevents viele Jugendliche für die Arbeit in der Jungen Union gewonnen werden konnten, stand ein ereignisreiches Jahr bevor. Neben den Kommunalwahlen, bei denen die JU Zimmern erfolgreich einen Kandidaten ins Gemeindeparlament entsenden konnte, stand auch die Mitgestaltung des Dorffestes auf dem Programm. Dank tatkräftiger Mithilfe von allen Mitgliedern klappte die Organisation des Standes einwandfrei und das ZDF wurde für die Junge Union auch zu einem wirtschaftlichen Erfolg. Im Herbst 2019 wurde nach einem Antrag des Vorstandes einstimmig beschlossen die Forderung nach einem Jugendhaus als Fokus für die politische Arbeit der nächsten Jahre zu legen. Mit dem Besuch der Kultusministerin Dr. Eisenmann beim diesjährigen Eintopfessen folgte dann der Höhepunkt des vergangenen Jahres. Dank zahlreicher Besucher platzte die Halle aus allen Nähten und die Spenden an behinderte Jugendliche in der Ukraine konnten im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt werden.
Nach den Berichten folgten die Wahlen des kompletten Vorstandes wobei der Vorsitzende Marcel Kammerer einstimmig erneut gewählt wurde. Neu in den Vorstand kommen Marius Hirt als Finanzreferent und Fabienne Ceglarek als Mitgliederbeauftragte.
Gez. Moritz Krause, Schriftführer

45. Eintopfessen der JU 2019
Kultusministerin und CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann zeigt sich tief beeindruckt von der Aktion der JU

Seit 45 Jahren ist das Eintopfessen der Jungen Union (JU) Zimmern in der Turn- und Festhalle jeweils am dritten Adventssonntag ein wichtiger und prägender Fixpunkt im Geschehen der Gemeinde.

Doch dass dieses Mal die Halle bis auf den letzten Platz gefüllt war und sogar noch ein Tisch „angebaut“ werden musste, hatte gleich mehrere gute Gründe.

Als eine glänzende Idee entpuppte sich die Einladung von Susanne Eisenmann, der Kultusministerin und CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2021 als Ehrengast zur Jubiläumsveranstaltung: Mucksmäuschenstill war es, als sie in ihrer fünfzehnminütigen Rede angesichts des überwältigenden Besuchs, der guten Stimmung und des Erlebnisses, was möglich ist, wenn man Gutes tun will und dies in die Tat umsetzt, gewissermaßen all das zusammenbindet und auf den Punkt bringt, worauf es ankommt. In einer Gesellschaft, die in vielen Teilen rauer wird, in der zu oft gefragt wird: „Was bringt es mir?“, da ist es umso notwendiger, den Blick auf die zu lenken, denen es nicht so gut geht. Verantwortung zu übernehmen, das Gemeinwohl zu sehen, im eigenen Land und weit darüber hinaus. Den positiven Gegenentwurf zu einem häufig zu erlebenden Verhalten, mit Herzensbildung, mit sozialer Verantwortung: das ist es, was die gebürtige Stuttgarterin Susanne Eisenmann („und ich bin stolz darauf“) in der ländlichen Gemeinde Zimmern erleben konnte. Und was sie zu dem Schluss führte: „Baden-Württemberg ist ein tolles Land.“ Mit seiner Vielfalt und mit so viel Ehrenamt.

Aber notwendig und richtig ist es auch, dass die Kommunen die Unterstützung erfahren, damit sie sich weiterentwickeln können. Dass dies möglich ist, dafür dankte Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel der Ministerin: „Nur mit der von Ihnen und auch von dem Landtagsabgeordneten Stefan Teufel in den Haushaltsplanberatungen durchgesetzten Mitteln ist es uns möglich, unseren Aufgaben so nachzukommen, dass der ländliche Raum wettbewerbsfähig bleibt.“

Wie groß die Not in der Ukraine und wie hilfreich es ist, was die Junge Union mit ihrem Eintopfessen (das seit ein paar Jahren auch Maultaschen als gern angenommene Alternative anbietet) seit 4 ½ Jahrzehnten jedes Jahr präsentiert, erläuterte die aus Zimmern stammende Schwester Tanja Maria Hoffman: mit ihrem Dank an die Junge Union beschrieb sie, wie sehr diejenigen in der Ukraine, die am Rande stehen, vernachlässigt werden und wie segensreich es ist, dass mit der Hilfe dieser JU-Aktion die „Werkstatt des Lebens“ gebaut werden kann. Die Alternative wäre: Perspektivlosigkeit!

Dass erstmals beim Eintopfessen mit der Jugendkapelle des Musikvereins Zimmern mit ihren (vor-)weihnachtlichen Weisen und schmissigen Melodien die gesamte Zeit über die Veranstaltung begleitete, bildete einen weiteren Glanzpunkt zu diesem Ereignis, das weit über den eigenen Ort hinausstrahlt.

Vielen Gästen in dieser denkwürdigen Stunde sprach nicht nur Landrat Wolf-Rüdiger Michel aus der Seele, der den Begründer des Eintopfessens, Gerold Teufel besonders würdigte. Als überzeugter Christ und Katholik habe er damals den Weg zur CDU und zur Kolpingfamilie beschritten, habe als „Tatverkündiger“ in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Jungen Union das Eintopfessen vor nunmehr 45 Jahren ins Leben gerufen. Vor wenigen Wochen ist Gerold Teufel verstorben. Doch sein Erbe wird weitergetragen.

Beispielsweise von Marcel Kammerer, dem heutigen JU-Vorsitzenden, der zusammen mit seinem fleißigen und freundlichen Team die Gäste bewirtete: sie alle hatten viel zu tun. Doch genau das war ihnen sehr recht.

Wie auch die Vertreterinnen des Missionsausschusses Ubucutli, die Kaffee und Kuchen anboten und die sich dankbar dafür zeigten, dass sie jedes Jahr mit dabei sein können und auf ihre Anliegen aufmerksam machen können.

Diesen Blick über die eigenen Grenzen hinaus hat schon seit jeher der Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Stefan Teufel: Schon immer ist ihm ein Herzensanliegen, auf die Regionen in der Welt aufmerksam zu machen und für die einzutreten, „die es nicht so gut haben wie wir“. Darum auch sein Fazit gegen Ende eines Jahre: „Wir hatten zu Beginn den Entwicklungsminister Gerd Müller mit seinem eindrücklichen Auftritt beim Neujahrsempfang zu Gast. Nun schließen wir das Jahr ab mit diesem Eintopfessen zu Gunsten derer, die in der Ukraine auf der Schattenseite sind.“ Diese Hilfe zur Selbsthilfe werde weiterhin die Devise sein aller, denen das Schicksal der Nächsten nicht gleichgültig ist.

Es passte in das gesamte Geschehen, dass die Jugendkapelle auch Beethovens Neunte, die Europa-Hymne spielte. Ein gutes, ein notwendiges und richtiges Zeichen.

RK

Bildungsfahrt nach Berlin 2018
Auf Ein­la­dung des direkt gewähl­ten Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten des Wahl­krei­ses Rott­weil-Tutt­lin­gen und Vor­sit­zen­den der CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on, Vol­ker Kau­der, waren Anfang Mai 50 Jugend­li­che aus den Land­krei­sen Rott­weil und Tutt­lin­gen in Ber­lin, um die Stadt unter poli­ti­schen und his­to­ri­schen Gesichts­punk­ten zu erkun­den.

Der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Vol­ker Kau­der lädt die bei­den Kreis­ver­bän­de der CDU-Nach­wuchs­or­ga­ni­sa­ti­on regel­mä­ßig zu einer poli­ti­schen Aus­fahrt nach Ber­lin ein. Im Mit­tel­punkt der Rei­se steht dabei, sich poli­tisch wei­ter­zu­bil­den. So stan­den bei die­ser Rei­se ein Besuch des Bun­des­kanz­ler­am­tes und des Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums eben­so an wie eine Besich­ti­gung des Reichs­ta­ges. Aber auch die Lan­des­po­li­tik kam nicht zu kurz: Ein Gesprächs­ter­min bei der Lan­des­ver­tre­tung Baden-Würt­tem­berg mach­te deut­lich, wie Bun­des- auf Lan­des­po­li­tik und umge­kehrt ein­wirkt. Eine Stadt­rund­fahrt durch die Metro­po­le an der Spree sowie ein Besuch der Dau­er­aus­stel­lung „Trä­nen­pa­last“, die die Geschich­te der deut­schen Tei­lung anschau­lich dar­stellt, ver­mit­tel­te die beein­dru­cken­de Geschich­te unse­rer Bun­des­haupt­stadt.

Die Jugend­li­chen bei­der Land­krei­se lern­ten sich auf die­ser Rei­se noch bes­ser ken­nen und ver­tief­ten ihre poli­ti­sche Ver­bun­den­heit. Ins­be­son­de­re wur­de auch über aktu­el­le poli­ti­sche The­men inten­siv dis­ku­tiert. So war man sich bei­spiels­wei­se einig, dass die Ein­stu­fung der Tal­stadt­um­fah­rung Schram­berg ein gutes Signal sei, die wich­ti­ge Ost-West-Ach­se in der Regi­on aus­zu­bau­en. In der Dis­kus­si­on äußer­ten die Jugend­li­chen Kri­tik am grü­nen Lan­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­mann. Durch sei­ne eige­ne Prio­ri­sie­rung nach der Ver­öf­fent­li­chung des Bun­des­ver­kehrs­we­ge­pla­nes habe die­ser zwei Jah­re ver­strei­chen las­sen, bis nun die Pla­nun­gen der Stra­ßen­pro­jek­te im Land end­lich umge­setzt wer­den kön­nen, so das Fazit der Jugend­li­chen in Sachen Mobi­li­tät. „Die eige­ne Prio­ri­sie­rung hat nichts gebracht, ledig­lich eine Ver­schwen­dung von per­so­nel­len und finan­zi­el­len Res­sour­cen“, äußer­te bei­spiels­wei­se ein Teil­neh­mer der Fahrt. In Anbe­tracht der lan­gen Zug­fahrt nach Ber­lin waren sich die Jugend­li­chen zudem einig, dass die Digi­ta­li­sie­rung und der Netz­aus­bau drin­gend vor­an­schrei­ten müs­sen. „Gera­de auf der Gäu­bahn zeigt sich, dass die Men­schen heut­zu­ta­ge ein sta­bi­les Netz in den Wag­gons haben möch­ten. Nur so kön­nen wir die Bahn­fahrt attrak­tiv hal­ten“, so die jun­gen Christ­de­mo­kra­ten, die dies wei­ter­hin zum The­ma ihrer Arbeit machen wer­den.

FFF