Auf Ein­la­dung des direkt gewähl­ten Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten des Wahl­krei­ses Rott­weil-Tutt­lin­gen und Vor­sit­zen­den der CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on, Vol­ker Kau­der, waren Anfang Mai 50 Jugend­li­che aus den Land­krei­sen Rott­weil und Tutt­lin­gen in Ber­lin, um die Stadt unter poli­ti­schen und his­to­ri­schen Gesichts­punk­ten zu erkun­den.

Der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Vol­ker Kau­der lädt die bei­den Kreis­ver­bän­de der CDU-Nach­wuchs­or­ga­ni­sa­ti­on regel­mä­ßig zu einer poli­ti­schen Aus­fahrt nach Ber­lin ein. Im Mit­tel­punkt der Rei­se steht dabei, sich poli­tisch wei­ter­zu­bil­den. So stan­den bei die­ser Rei­se ein Besuch des Bun­des­kanz­ler­am­tes und des Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums eben­so an wie eine Besich­ti­gung des Reichs­ta­ges. Aber auch die Lan­des­po­li­tik kam nicht zu kurz: Ein Gesprächs­ter­min bei der Lan­des­ver­tre­tung Baden-Würt­tem­berg mach­te deut­lich, wie Bun­des- auf Lan­des­po­li­tik und umge­kehrt ein­wirkt. Eine Stadt­rund­fahrt durch die Metro­po­le an der Spree sowie ein Besuch der Dau­er­aus­stel­lung „Trä­nen­pa­last“, die die Geschich­te der deut­schen Tei­lung anschau­lich dar­stellt, ver­mit­tel­te die beein­dru­cken­de Geschich­te unse­rer Bun­des­haupt­stadt.

Die Jugend­li­chen bei­der Land­krei­se lern­ten sich auf die­ser Rei­se noch bes­ser ken­nen und ver­tief­ten ihre poli­ti­sche Ver­bun­den­heit. Ins­be­son­de­re wur­de auch über aktu­el­le poli­ti­sche The­men inten­siv dis­ku­tiert. So war man sich bei­spiels­wei­se einig, dass die Ein­stu­fung der Tal­stadt­um­fah­rung Schram­berg ein gutes Signal sei, die wich­ti­ge Ost-West-Ach­se in der Regi­on aus­zu­bau­en. In der Dis­kus­si­on äußer­ten die Jugend­li­chen Kri­tik am grü­nen Lan­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­mann. Durch sei­ne eige­ne Prio­ri­sie­rung nach der Ver­öf­fent­li­chung des Bun­des­ver­kehrs­we­ge­pla­nes habe die­ser zwei Jah­re ver­strei­chen las­sen, bis nun die Pla­nun­gen der Stra­ßen­pro­jek­te im Land end­lich umge­setzt wer­den kön­nen, so das Fazit der Jugend­li­chen in Sachen Mobi­li­tät. „Die eige­ne Prio­ri­sie­rung hat nichts gebracht, ledig­lich eine Ver­schwen­dung von per­so­nel­len und finan­zi­el­len Res­sour­cen“, äußer­te bei­spiels­wei­se ein Teil­neh­mer der Fahrt. In Anbe­tracht der lan­gen Zug­fahrt nach Ber­lin waren sich die Jugend­li­chen zudem einig, dass die Digi­ta­li­sie­rung und der Netz­aus­bau drin­gend vor­an­schrei­ten müs­sen. „Gera­de auf der Gäu­bahn zeigt sich, dass die Men­schen heut­zu­ta­ge ein sta­bi­les Netz in den Wag­gons haben möch­ten. Nur so kön­nen wir die Bahn­fahrt attrak­tiv hal­ten“, so die jun­gen Christ­de­mo­kra­ten, die dies wei­ter­hin zum The­ma ihrer Arbeit machen wer­den.

FFF